|
Heines Weg zur Emanzipation |
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
Diese Arbeit ist die erweiterte Fassung meines Vortrags gehalten im Humboldt-Kolleg: „Harry … Heinrich … Henri … Heine, Deutscher, Jude, Europäer“ an der Karl-Franzens-Universität Graz, im Juni 2006. Dort habe ich mich auf Heines Standpunkte zu den monotheistischen Religionen – als Teil von seinem Kampf um „die Emanzipation der ganzen Welt“ – konzentriert, und sie mit den Standpunkten verglichen, die der französische Philosoph Michel Onfray in seinem Werk, Traité d'athéologie, 2005, verteidigt. Ziel dieser Abwägung war es im Besonderen die Gültigkeit von Heines Gedanken für die Gegenwart zu zeigen. In der anschließenden Diskussion wurde ich freundlich darauf aufmerksam gemacht, dass es in Heines Werk neben den von mir zitierten Stellen auch weitere gibt, in denen er sich als gläubig erklärt. Eine unwiderlegbare Tatsache. Deswegen möchte ich hier das Thema nochmal aufgreifen, und es in einem weiteren Kontext stellen, ohne die Absicht mich auf die langatmige und wenig ertragreiche Diskussion einzulassen, ob Heine gläubig war, bzw. ob er es am Ende seines Lebens wurde oder nicht. |
|
Jordi Jané Carbó |