| ach: |
ausruf des schmerzes, zuweilen der freude und gemischter empfindungen, heute unterschieden von ah!, dem des frohen staunens |
|
| |
ai las! ¡ay!. |
|
| entflohen: |
→ entfliehen effugĕre |
|
| |
fugir, escapar huir, escapar |
|
| erbarmen: |
dass es Gott (=acusatiu) erbarme!, Gott erbarme es!, Gott erbarme! |
|
| |
Que Déu tingui pietat!, Mare-de-Déu santíssima! ¡piedad, Señor, piedad!, ¡Que Dios se compadezca de nosostros! |
|
| Freigeist, m: |
liberioris judicii in rebus divinis |
|
| |
lliurepensador librepensador. |
|
| Hohn, m: |
4) die neuere sprache verbindet mit hohn den begriff der übermütig spottenden verachtung, ludibrium |
|
| |
escarn, befa, burla, sorna escarnio, menosprecio, desdén, mofa. |
|
| Krähe, f: |
Saatkrähe: Corvus frugilegus frugilegus. In jedem Herbst machen die Saatkrähen wieder von sich reden. In riesigen Schwärmen fallen sie - oft vergesellschaftet mit Dohlen - in Deutschland ein. |
|
| |
graula, gralla [pelada] (Bal) graja, grajo |
|
| Narr, m: |
stultus, bardus, tor <...> c) der narr bildet zunächst wie der thor den gegensatz zu einer weisen, witzigen, klugen, gescheiden, verständigen, vernünftigen person |
|
| |
nici, enze necio |
|
| nirgends: |
nirgendwo, an keinem Ort, an keiner Stelle |
|
| |
enlloc en ningún sitio |
|
| Querverstand, m: |
α] aufsässiges Denken, sich nicht anpassender Verstand, Denken, das in eine Gegenrichtung zum "normalen" Denken geht oder von ihm abweicht; β] gegen den Strich denken: was ihn in deutschland hält, ist das mitleid mit den komplizierten denkern, die nix kapieren |
|
| |
α] contra-raó, inteŀligència que va en contra de les opinions considerades "normals" o se'n desvia; β] inteŀligència desentenimentada, inteŀligència esbiaixada α] contra-razón, inteligencia que va en la dirección contraria a la "general" o desviada de ella; β] inteligencia desatinada, inteligencia sesgada |
|
| schnarren: |
3) von manchen vögeln, vgl. schnarre 3: der schwarzspecht schnarrt, wenn er mit seinem schnabel so hart an die dürren bäume schlägt, dasz es einen zitternden laut gibt. ADELUNG. JACOBSSON 4, 15b; andere vögel schnarren nur mit ihrer stimme, wie mistler, schnarrenten ADELUNG; so sagt man schnarren oder schwirren in der waidmannssprache von dem eigenthümlichen laute der schnepfe beim streichen. BEHLEN 5, 511; vergl.: der wunderlich schnarrende ton eines wachtelkönigs, der sich eben hören liesz. LUDWIG 2, 73. |
|
| |
grallar, cuclejar graznar, chirriar. |
|
| schreien: |
1) die natürliche stimme von thieren bezeichnend. die ältere sprache und die mundarten bewegen sich freier als die ausgebildete nhd. schriftsprache, die abgesehen vom weidmännischen gebrauch schreien mit gröszerer einschränkung auf die natürliche stimme von thieren bezieht, nicht z. b. auf dumpfe, tiefe, volle laute wie die einer kuh, eines löwen, eines pferdes u. s. w.; auch tritt vielfach der nebensinn des scharfen, schrillen, kreischenden (z. b. bei krähen, eulen, gänsen, möwen u. a.) hinzu, während in älterer sprache z. b. der helle gesang der vögel (noch bei GÜNTHER) als schreien bezeichnet wird. <...> [Bd. 15, Sp. 1713] von krähen und raben. |
|
| |
grallar, cuclejar graznar, chirriar. |
|
| schwirren (v. 2, 22): |
gen. sg. m., en pronúncia saxona, de → schwirrenden, participi de present de → schwirren: 2) von lebewesen. a) STIELER bemerkt: etiam est vox hirundinum et exponitur: trinsare, alias tschirren, et tschirpen, zizinulare. 1986. der begriff der bewegung scheint da ganz zurückzutreten wie auch in der folgenden, diesen gebrauch veranschaulichenden stelle: etliche leben wie die schwalben, welche den ganzen tag in der luft hin und wieder streichen und nichts thun, als dasz sie etwa schwirren, einige mücken fangen und etwa ein nest aus koth gemacht hinterlassen. SCRIVER seelensch. (1684) 755. aber es ist der laut gemeint, den die schwalben im fluge hören lassen. bei KRAMER deutsch-ital. dict. 2 (1702), 726b wird schwirren erklärt squirrare, sguirrare, sfischiare per aria come fanno le rondini und als beispiel gegeben: die schwalben schwirren durch die luft. da ist der begriff der bewegung deutlich erkennbar: sie fliegen mit eigenthümlichem laut durch die luft. so erscheint denn das wort auch später von fliegenden vögeln gebraucht, wobei nicht immer zu erkennen ist, ob ein laut gemeint sei, der mit dem schnabel hervorgebracht wird oder ein geräusch der flügel, und manchmal mehr der laut, manchmal mehr die bewegung betont wird. am meisten von der lerche, die wie die schwalbe im fluge zwitschert: <...> c) in anlehnung an solchen gebrauch auch von personen. α) meist von einer menge, die sich einem insektenschwarm ähnlich sprechend und lachend durcheinander bewegt. |
|
| |
schwirrenden Flugs: amb vol brogent schwirrenden Flugs: con vuelo ruidoso |
|
| starr: |
unbeweglich, erstarrt, regungslos. |
|
| |
test -a, paralitzat -ada, emparpalat -ada, ert -a, tibat -ada, immòbil, [dret i] rígid -a rígido -a, tieso, inmóvil, paralizado -a, yerto -a (por el espanto o la sorpresa del invierno que se le echa encima) |
|
| Stuben-Glück, n: |
Glück, das man im kleinen, gemütlichen Stubenleben finden kann |
|
| |
petita felicitat de portes endins pequeña felicidad de puertas adentro |
|
| Ton, m: |
g) der ton eines liedes und eines musikstückes überhaupt ist seine melodie, singweise |
|
| |
tonada, melodia. tonada, melodía |
|
| vereinsamt: |
in einsamkeit geraten, verlassen worden |
|
| |
isolat -ada, entotsolat -ada, solitari -ària solitario -a |
|
| verflucht, zuD: |
verdammt zu |
|
| |
damnat -ada a <+inf>, maleït -ïda a <+inf> condenado -a a <+inf>, obligado -a <+inf> |
|
| Verstand, m: |
3) der dem einzelnen verliehene grad von geistigen fähigkeiten, geistesschärfe, einsicht, umsicht, überlegung, urtheil. |
|
| |
seny, inteŀligència razón, inteligencia |
|
| vor Winters: |
vor eintritt des winters |
|
| |
abans de l'hivern antes del invierno. |
|
| warm: |
10) das substantivirte neutrum das warme (vgl. auch das kalte th. 5, 86) kann: a) z. b. warme kleidung, die wärme des körpers, der sonne, der stube, des ofens u. s. w. bezeichnen: <...> c) es zeigen sich auch ansätze zu einem neutr. warm (s. kalt, n. th. 5, 85), das aber vereinzelt bleibt. bei den älteren nhd. belegen kann auch abfall des endungs-e vorliegen (Grimm Bd. 27, Sp. 2045 cita, com a exemple de das Warm, la primera estrofa de Antwort. |
|
| |
escalfor <f> calor <m> [del hogar], calidez <f>. |
|
| was: |
(v. 7) aus welchem Grund?, weshalb? |
|
| |
per què?. ¿por qué? |
|
| weh +D: |
2) relativ spät wird die alte verwünschung 'verderben dem ...' umgelenkt in die mildere meinung 'unglücklich der ...' das unheil des angesprochenen wird nicht mehr gewünscht, sondern mit antheil festgestellt, die erregung des sprechenden wandelt sich aus zorn in bedauern (="bedauerndes" weh). |
|
| |
ai de! ¡Ay de! |
|
| wie: |
(v. 6) seit wann? |
|
| |
d'ençà de quan? (indicant que fa molt de temps que ho fa) ¿des cuándo?, ¿cuánto tiempo hace ya que...? |
|
| Winter-Wanderschaft, f: |
peregrinatio hiemalis, migratio hiemalis, viaticus hiemalis |
|
| |
pelegrinatge d'hivern, viatge (a peu) en hivern, nomadisme viaje de invierno, peregrinación de invierno |
|
| wohl dem...: |
1) bei segens- und anwünschung ahd. und mhd. mit folgendem acc. der person (belege a. a. o.), seltener mit dat. der person. es kann auch gen. der sache hinzutreten (wol mich des traumes Milst. gen. 81, 5 Diemer). nhd. nur mit dat. der person (und eventuell gen. der sache): glück hat derjenige, der... |
|
| |
benaurat el qui..., sortat el qui... feliz el que |
|
| Wüstenvogel, m: |
vogel der wüste |
|
| |
ocell del desert, ocell dels deserts pájaro del desierto, pájaro de los desiertos |
|