De: http://meister.igl.uni-freiburg.de/gedichte/klo_fg.html

Traducció al Català   Traducción al Español   Comentari mètric

Friedrich Gottlob Klopstock

Die Frühlingsfeyer [Celebración de la Primavera]

(1. Fassung, 1759)

Nicht in den Ocean [océano. Acentuación y ortografía actual de la palabra alemana: Ózean]
Der Welten alle [= Welten-Ozean "océano cósmico, cosmos, visto como un océano que une los diferentes mundos]
Will ich mich stürzen [precipitarme]!
Nicht schweben [flotar], wo die ersten Erschafnen [primeros creados = los arcángeles],
Wo die Jubelchöre [coros jubilosos] der Söhne des Lichts
Anbeten [adoran], tief anbeten,
Und in Entzückung [éxtasis] vergehn [se deshacen]!

Nur um den Tropfen [gota] am Eimer [cubo; Tropfen am Eimer = metáfora de "la tierra"]¹,
Um die Erde nur, will ich schweben [flotar],
Und anbeten!

Halleluja! Halleluja [Aleluya]!
Auch der Tropfen am Eimer
Rann [fluyó, salió] aus der Hand des Allmächtigen!
 

Da [cuando] aus der Hand des Allmächtigen
Die grössern Erden quollen [brotaron],
Da die Ströme des Lichts [corrientes de luz, torrentes de luz]
Rauschten, und Orionen [Oriones = constelaciones, grandes estrellas. Acentuación de la palabra alemana: Oríon] wurden;
Da rann der Tropfen
Aus der Hand des Allmächtigen!

Wer sind die tausendmal tausend [miles y miles],
Die myriadenmal hundert tausend [centenares de miles de miríadas ← griego μυριάς (-άδος) <f> "10.000"; δύο μυριάδες "20.000"; en sentido metafórico, "sinnúmero". Acentuación de la palabra alemana: Myriáde],
Die den Tropfen [der Tropfen = la tierra; die Bewohner des Tropfens = los hombres] bewohnen?
Und bewohnten?
Wer bin ich?
Halleluja dem Schaffenden!
Mehr, als die Erden, die quollen! [brotaron, emergieron]
Mehr, als die Orionen,
Die aus Strahlen zusammenströmten! [se formaron al confluir los rayos de luz, que nacieron por la confluencia de...]

Aber, du Frühlingswürmchen, [luciérnaga de primavera]
Das grünlichgolden [dorado y verdoso]
Neben mir spielt,
Du lebst;
Und bist, vielleicht - -
Ach, nicht unsterblich!

Ich bin herausgegangen, [salido a fuera]
Anzubeten;
Und ich weine?

Vergieb, vergieb dem Endlichen [al mortal, al ser finito, al que es finito]
Auch diese Thränen,
O du, der seyn wird! [que [siempre] serás]

Du wirst sie alle mir enthüllen [disiparás, desvanecerás]
Die Zweifel alle
O du, der mich durchs dunkle Thal
Des Todes führen wird! [guiarás]

Dann werd ich es wissen:
Ob das goldne Würmchen
Eine Seele hatte?
Warest du nur gebildeter Staub, [modelado, moldeado, moldurado]
Würmchen, so werde denn
Wieder verfliegender Staub, [volátil, que se evapora, que se desvanece]
Oder was sonst der Ewige will!

Ergeuß [vierte] von neuem, du mein Auge,
Freudenthränen!
Du, meine Harfe,
Preise [alaba] den Herrn!

Umwunden, wieder von Palmen umwunden [guarnecida, envuelta]
Ist meine Harfe [arpa]!
Ich singe dem Herrn!

Hier steh ich.
Rund um mich ist Alles Allmacht [omnipotencia]!
Ist Alles Wunder [maravillas]!

Mit tiefer Ehrfurcht [respeto, veneración],
Schau ich die Schöpfung an!
Denn Du,
Namenlosester [innominado], Du!
Erschufst sie!

Lüfte [brisas], die um mich wehn, [soplan]
Und süsse Kühlung [frescura]
Auf mein glühendes [ardiente] Angesicht giessen [vierten],
Euch, wunderbare Lüfte,
Sendet der Herr? Der Unendliche? [infinito]

Aber itzt werden sie still [aplacan, amainan]; kaum athmen sie!
Die Morgensonne wird schwül! [bochornosa]
Wolken strömen herauf! [se ciernen]
Das ist sichtbar [visiblemente] der Ewige,
Der kömmt!
Nun fliegen, und wirbeln [soplan arremolinados], und rauschen [rugen, murmuran] die Winde!
Wie beugt [se inclina] sich der bebende [trémulo, tremuloso, temblante] Wald!

Wie hebt [sube, se eleva] sich der Strom!
Sichtbar, wie du es Sterblichen seyn kannst,
Ja, das bist du sichtbar [visible], Unendlicher!

Der Wald neigt sich! [se inclina]
Der Strom flieht! [corre]
Und ich falle [postro ante, me prosterno] nicht auf mein Angesicht?

Herr! Herr! Gott! barmherzig [misericordioso]! und gnädig [clemente]!
Du Naher [cercano]!
Erbarme [ten piedad] dich meiner!

Zürnest du [sientes ira, estás encolerizado; demuestras tu ira, descargas tu ira], Herr, weil Nacht dein Gewand [manto] ist?
Diese Nacht ist Seegen [bendición] der Erde!
Du zürnest [airado] nicht, Vater!
Sie kömmt [llega], Erfrischung [alivio] auszuschütten [repartir, verter]
Ueber den stärkenden [que crece] Halm [tallo]!
Ueber die herzerfreuende [que alegra el corazón] Traube [uva(s)]!
Vater! Du zürnest nicht!

Alles ist stille [silencio] vor dir, du Naher!
Ringsum [enderredor] ist Alles stille!
Auch das goldne Würmchen merkt auf [lo nota, lo advierte]!
Ist es vielleicht nicht seelenlos [un ser sin alma]?
Ist es unsterblich?

Ach vermöcht [ojalá pudiera] ich dich, Herr, wie ich dürste, zu preisen!
Immer herrlicher offenbarst [revelas] du dich!
Immer dunkler wird, Herr, die Nacht um dich!
Und voller von Seegen! [llena de bendiciones]

Seht ihr den Zeugen des Nahen, den zückenden [centelleante, destelleante]
Blitz [rayo]?
Hört ihr den Donner [trueno] Jehovah? [Jehová. Acentuación y ortografía actual de la palabra alemana: Jehóva
Hört ihr ihn?
Hört ihr ihn?
Den erschütternden [estremecedor] Donner des Herrn?
 

Herr! Herr! Gott! barmherzig und gnädig!
Angebetet [venerado], gepriesen [ensalzado]
Sey dein herrlicher Name!

Und die Gewitterwinde? [vientos de tormenta] Sie tragen den Donner!
Wie sie rauschen [rugen]! Wie sie die Wälder
durchrauschen [atraviesan rugiendo]!
Und nun schweigen sie! Majestätischer
Wandeln die Wolken [los nublados] herauf [se acercan, se ciernen]!

Seht ihr den neuen Zeugen [testigo] des Nahen,
Seht ihr den fliegenden [veloz] Blitz?
Hört ihr, hoch in den Wolken [allá arriba, en las nubes], den Donner des Herrn?
Er ruft [grita] Jehovah!
Jehovah!
Jehovah!
Und der gesplitterte [devastado, arrasado] Wald dampft [exhala vapor]!

Aber nicht unsre Hütte [cabaña]!
Unser Vater gebot [ha ordenado]
Seinem Verderber [destructor]
Vor unsrer Hütte vorüberzugehn [pasar de largo, no detenerse]!

Ach schon rauschet [rumorean, susurran], schon rauschet
Himmel und Erde vom gnädigen [benigna, bienhechora] Regen!
Nun ist, wie dürstete [cuánta sed tenía] sie! Die Erd erquickt [queda reanimada, saciada; se reaviva],
Und der Himmel der Fülle [su benéfica abundancia, la plenitud de sus bendiciones] des Seegens entladen [descargado]!

Siehe, nun kömmt Jehovah nicht mehr im Wetter [tormenta]!
Im stillen, sanften Säuseln [murmullo]
Kömmt Jehovah!
Und unter ihm neigt sich [se tiende, se inclina] der Bogen [arco] des Friedens.
 

(eingesandt von Paul Wishinski: Paul Wishinski <paulw@pwshift.com> , see also his request for the english translation)


Verzeichnis der verfügbaren Gedichte / list of available poems
 

De: http://gutenberg.spiegel.de/goethe/werther/1wert005.htm:

Del 16 de Juny.

Versió amb l'ortografia original:
Wir traten an's Fenster, es donnerte abseitwärts und der herrliche Regen säuselte auf das Land, und der erquickendste Wohlgeruch stieg in aller Fülle einer warmen Luft zu uns auf. Sie stand auf ihrem Ellenbogen gestüzt und ihr Blik durchdrang die Gegend, sie sah gen Himmel und auf mich, ich sah ihr Auge thränenvoll, sie legte ihre Hand auf die meinige und sagte - Klopstock! Ich versank in dem Strome von Empfindungen, den sie in dieser Loosung über mich ausgoß. Ich ertrugs nicht, neigte mich auf ihre Hand und küßte sie unter den wonnevollesten Thränen. Und sah nach ihrem Auge wieder - Edler! hättest du deine Vergötterung in diesem Blikke gesehn, und möcht ich nun deinen so oft entweihten Nahmen nie wieder nennen hören!

- Wir traten [acercamos] ans Fenster. Es donnerte abseitwärts [de cada vez más lejos = los truenos se iban alejando], und der herrliche [espléndida, magnífica] Regen säuselte [caía con un susurro] auf das Land, und der erquickendste [más vivificante, reconfortante] Wohlgeruch [aroma] stieg in aller Fülle [con toda la riqueza, en toda su plenitud] einer warmen [cálida] Luft [brisa] zu uns auf [subía hasta nosotros]. Sie stand auf ihren Ellenbogen gestützt, ihr Blick durchdrang [penetraba escudriñando] die Gegend [paraje]; sie sah gen Himmel und auf mich, ich sah ihr Auge tränenvoll [anegado en lágrimas], sie legte ihre Hand auf die meinige und sagte:"Klopstock!" - Ich erinnerte mich sogleich der herrlichen [sublime] Ode, die ihr in Gedanken lag [que ocupaba su mente], und versank [me sumergí] in dem Strome [torrente, raudal] von Empfindungen [sensaciones, impresiones], den sie in dieser Losung [=Losungswort "lema; consigna": al pronunciar, como si de una consigna se tratara, el nombre de este poeta] über mich ausgoß [derramaba]. Ich ertrug's nicht [pude resistirme], neigte mich auf ihre Hand und küßte sie unter [inundándola de, bañándola con] den wonnevollsten [más deliciosas, gozosas] Tränen. Und sah nach ihrem Auge wieder - Edler [=Edler Klopstock]! Hättest du [=ojalá] deine Vergötterung [apoteosis, divinización] in diesem Blicke gesehen, und möcht' ich nun [y ojalá no vuelva a] deinen so oft entweihten [profanado] Namen nie wieder nennen [pronunciar] hören!



1:
Cf. Isaïes 40, 15: Siehe, die Völker sind geachtet wie ein Tropfen am Eimer und wie ein Sandkorn auf der Waage. Siehe, die Inseln sind wie ein Stäublein (Der Prophet Jesaja 40:15. Ed. de la traducció luterana del 1984, consultable a la pàgina web de la Deutsche Bibelgesellschaft) "Les nacions són per a ell / com una gota / que s'escorre d'un poal, / valen tant com grans de pols / a la balança. / Els qui viuen lluny, a les illes, / no pesen més que un tel". En este caso, sin embargo, la expresión es metáfora de "las naciones, los hombres".