|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
Vorstellung eines Unterrichtsprojekts zur Studium des Goethe'schen Schauspiels im akademischen Bereich. Berücksichtigt wird nicht nur eine objektbezogene Orientierung, sondern auch die Tatsache, dass Literatur ein Kommunikationsprozess ist, d.h. dass vom Literatursystem gesprochen werden kann. Das methodische Verfahren geht von der Vorwissenaktivierung, der kooperativen, autonomiefördernden Arbeit und der inhaltlich-formalen Textanalyse als Basis für die literaturwissenschaftliche Interpretation aus. Vorgesehen wird 1/5 des Semesters im Präsenzuntericht; im Selbststudium wird vom Studierenden für diesen thematischen Schwerpunkt eine Leistung von etwa 60% des gesamten Zeitaufwands erwartet. Die konkreten Arbeitsschritte, die vorgeschlagen werden, sind folgende: 1) Abrufen bereits vorhandenen Wissens und Einführung neuer Information: Epochenbegriff "Weimarer Klassik", gattunsspezifische Merkmale, Einordnung des Werkes ins Gesamtwerk Goethes, der griechische Mythos. 2) Dynamisierung der kooperativen Rezeption: Wort- und Sacherklärung, Lektüre (auf eine -imaginierte- Aufführung ausgerichtet). 3) Analyse des Werks: Raum, Figurenkonfiguration, Handlung, die poetische Funktion der Sprache. 4) Interpretationsansätze: Dokumente zur Wirkungsgeschichte, Goethes Äußerungen zur "Iphigenie", Kontrastierung mit der eigenen Einstellung. |
|
Maria Loreto Vilar Panella |