|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
Das Werk von Christa Wolf ist nicht nur literarisch zu betrachten: Es dient auch als Referenz der geschichtlichen und politischen Entwicklung Deutschlands in der letzten Jahrzehnten. Wolfs weite literarische Karriere war nie frei von politische Kontroverse. Sie benutzt ihre -historische und nicht-historische- Romane, um einen Konflikt darzustellen, in dem das Individuum auf die umgehenden sozialen und politischen Umstände reagiert. Obwohl sie aus ostdeutscher Sicht spricht, bemüht sie um kritische Distanz, um Ogjektivität. In dieser Rede versucht man eine kurze Verfolgung mancher Themen in Kassandra, Medea, Was Bleibt und anderen Romane von Christa Wolf. |
|
Carmen Torres Santaella |