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Der Vortrag beinhaltet eine Einleitung
darüber, warum in der Bildung auch die Ausbildung von Kommunikationskompetetz (nicht nur die Fertigkeit
“Sprechen”) wichtig ist. Der Dozent oder Lehrer ist häufig in erster Linie Stoffvermittler und beschäftigt sich mit
fachwissenschaftlichen Ansprüchen. Bildung kann jedoch nicht lediglich einseitiges Pauken von Fakten und
Erkenntnissen bedeuten. Besonders im Fremdsprachenbereich muss auch das kommunikative Repertoire der
Studenten entwickelt werden (über das (Nach)Sprechen einiger Sätze hinaus). Durch enzyklopädische Belehrung
und Dozentenvorträge ist dieses jedoch nicht zu erreichen. Kommunikationskompetenz muss durch Kommunizieren
gelernt werden. Dabei reichen einige wenige Stunden Konversationsunterricht pro Woche oder gar Monat jedoch
nicht aus. Der Lehrende muss den Studenten möglichst häufig Raum zum Erproben von Argumentationen,
Debatten, Diskutieren und Präsentieren geben. Diese Phasen sollten jedoch gut durchdacht und organisiert
werden. Hierzu werden Beispiele gezeigt. |